
🔗 kundaliniyogatribe.de/videos/dein-emotionales-herz
Einstimmung Schön, dass du heute hier bist. Komm in eine aufrechte Sitzhaltung. Die Hände liegen auf den Knien, die Augen sind geschlossen. Wir beginnen mit dem Adi Mantra: Ong Namo Guru Dev Namo – dreimal. Damit stimmen wir uns auf die innere Weisheit ein und öffnen uns für das, was heute kommt.
Das emotionale Herz Das Herz ist nicht nur ein Organ. In der yogischen Tradition ist es das Zentrum unseres emotionalen Lebens – das Anahata Chakra, das „unstruck"-Chakra. Hier sitzt unsere Fähigkeit zu lieben, zu fühlen, zu verbinden. Viele von uns tragen das Herz eng verschlossen – durch Verletzungen, durch Schmerz, durch die Angst, wieder zu spüren.
Das Herz öffnen Lege beide Hände auf das Herzzentrum, Mitte der Brust. Spür die Wärme deiner Hände. Atme tief in diesen Bereich ein. Mit jedem Einatmen nimmst du dir Raum. Mit jedem Ausatmen lässt du ein wenig mehr los. Wenn Emotionen auftauchen – lass sie. Das Herz darf alles fühlen. Trauer, Freude, Sehnsucht, Dankbarkeit – alles hat seinen Platz hier.
Selbstmitgefühl kultivieren Sag innerlich zu dir: Ich bin gut so, wie ich bin. Ich darf fühlen, was ich fühle. Mein Herz ist groß genug für alles. Wiederhole es im Rhythmus deines Atems. Ein und aus. Ich bin gut so, wie ich bin. Spür, wie diese Worte das Herz berühren.
Abschluss & Sat Nam Lass die Hände langsam sinken. Atme dreimal tief durch. Beim letzten Ausatmen: Sat Nam. Öffne behutsam die Augen. Dein Herz trägt dich – heute und jeden Tag. Wahe Guru.
Begriffe