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Kundalini Yoga – Kriya für Selbstheilung & Meditation in Stille

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Kundalini Yoga – Kriya für Selbstheilung & Meditation in Stille

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Videoinhalt

Einstimmung & Intention Halte die Handflächen kräftig aneinander. Bringe Hände vor dein Herz. Richte dich auf. Atme lang und tief. Mit der Einatmung Brustkorb aufrichten, Wirbelsäule strecken – mit Ausatmung Becken erden, in Erde hineinfließen lassen.

Setze dir eine Intention: Welches Thema darf heute Stille Heilung kommen? Ong Namo Guru Dev Namo. Kamelritt im Fersensitz nach vorne schieben, zurückfallen Augen oben innen rollen das aktiviert dritte Auge. Atem Bewegung synchronisieren, hörbar atmen. Innerlich Sat Nam wiederholen.

Ganz präsent sein allem: Raum, Luft, Atem, Geräusche. Kreisen des Oberkörpers Einfache Sitzhaltung ohne Kissen, auf Knie. Gegen den Uhrzeigersinn kreisen: einatmen vorne, ausatmen hinten. Finde Zwischenraum zwischen Gedanken, Geräuschen dort ist Stille. Richtung wechseln, schneller werden.

Zur Mitte kommen, Mulbandh, aufrichtigen, Körper anspannen, ausatmen. Vorbeuge gestreckten Armen Fersensitz, Arme hoch, zusammen. Oberkörper parallel zum Boden bringen, dann einatmend hochziehen. Nabel Bauch führen Bewegung. Tief einatmen, strecken, halten.

Stirn Boden, Kindeshaltung, neben dem Körper. atmen, aufrollen. Beinübung Rückenlage Auf Rücken, Beine bei 45° halten, fest, unter Gesäß. Einatmen öffnen 60°, schließen. aktivieren, gegenwärtigen Moment kommen. Knie kurz anziehen, entspannen. Stehübungen Aufrollen.

Krähenposition: Schulterhöhe, hüftbreit stehen, durch Nase runter, gespitzten Mund hoch. Dann Ausfallschritt: ein hoch zurück Gebetshaltung. Vorwärtsbeuge: Bein abwechselnd hinten heben. Kriya für Selbstheilung Fäusteübung Sitzen, Fäuste leicht außen, ziehen. Kräftiger Mund, pumpen. jedem Zug alle Begrenzungen konditionierten Muster herausschütteln.

Letzte Sekunden volles Engagement. fest schließen, jeden Muskel Energie hochziehen Feuer aus. Herzöffnende Armbewegung ziehen Ellbogen Atem. kleine Schalen Händen formen Herzbereich kreisen. Herzkörper öffnen, Fließen bringen. Drei Minuten volle Kraft. Zunge herausstrecken, Tiefenentspannung Hinlegen oder Kissen holen. vollständig loslassen.

Lade ein: Wenn du deinen spürst, bist präsent. Gehe ins Fühlen kann entstehen. Gedanken suchen. Abschlussmeditation Daumen zu kleinen Fingern, Zeige- Mittelfinger oben. Aufrichtig sitzen, vor, Nasenspitze anschauen.

Lang tief natürlich kommen Zwischen Atemzug Pause finden. Nam. Einen wunderschönen Tag bis morgen.

Mantras

Mantras in diesem Video

Begriffe

Kundalini Glossar

Sat Nam
Sanskrit · Urmantra
„Ich bin Wahrheit." Das Grundmantra des Kundalini Yoga. Sat steht für Wahrheit, Nam für Identität. Es wird beim Ein- und Ausatmen still wiederholt und verankert das Bewusstsein im gegenwärtigen Moment.
Anahata
Sanskrit · 4. Chakra
Das Herzchakra – Energiezentrum in der Mitte der Brust. Anahata bedeutet „unberührt" oder „unverletzt". Es ist das Zentrum von Liebe, Mitgefühl, Kreativität und Verbindung. Viele Kriyas zielen darauf ab, dieses Chakra zu öffnen.
Pranayama
Sanskrit · Atemübung
„Prana" bedeutet Lebensenergie, „Yama" Kontrolle oder Ausdehnung. Pranayama bezeichnet gezielte Atemtechniken, die das Nervensystem regulieren, die Lungen stärken und den Energiefluss im Körper lenken. Grundbaustein jeder Kundalini-Praxis.
Feueratem (Breath of Fire)
Kundalini Yoga · Atemtechnik
Schnelle, gleichmäßige Atemstöße durch die Nase – Einatem und Ausatem gleich lang. Der Bauch pumpt aktiv. Feueratem reinigt das Blut, weckt die Energie, stärkt das Nervensystem und löst emotionale Blockaden. Nicht geeignet in der Schwangerschaft.
Kriya
Sanskrit · Übungssequenz
Eine vollständige Abfolge von Körperhaltungen, Atemübungen und Mantras, die als Einheit wirken. Jede Kriya hat eine spezifische Wirkung – etwa für das Nervensystem, die Organe oder emotionale Themen wie Angst oder Kreativität.
Mudra
Sanskrit · Handgeste
Eine symbolische Haltung der Hände oder des Körpers. Mudras lenken die Energieströme (Prana) im Körper. Bekannte Mudras im Kundalini Yoga: Gyan Mudra (Weisheit), Anjali Mudra (Dankbarkeit), Shuni Mudra (Geduld).
Shavasana
Sanskrit · Entspannungshaltung
„Totenhaltung" – flach auf dem Rücken liegend, Arme locker neben dem Körper, Handflächen nach oben. In dieser Haltung integriert das Nervensystem alle Eindrücke der Praxis. Oft als wichtigste Übung der ganzen Stunde bezeichnet.
Chakra
Sanskrit · Energiezentrum
„Rad" oder „Kreis". Im Yoga bezeichnet es eines der sieben Hauptenergiezentren entlang der Wirbelsäule – vom Wurzelchakra (Muladhara) bis zum Kronenchakra (Sahasrara). Kundalini-Energie steigt durch diese Zentren auf.
Kundalini
Sanskrit · Lebensenergie
„Die Gewickelte" – eine schlafende Energie, die bildlich am unteren Ende der Wirbelsäule (Wurzelchakra) ruht. Kundalini Yoga weckt diese Energie durch Kriyas, Atemübungen und Mantras, damit sie die Wirbelsäule aufsteigen und das Bewusstsein erweitern kann.
Prana
Sanskrit · Lebensatem
Die universelle Lebensenergie, die in allem vorhanden ist. Im menschlichen Körper fließt Prana durch feinstoffliche Kanäle (Nadis). Pranayama-Übungen stärken und lenken diese Energie. Ein gut gefülltes Pranafeld zeigt sich in Vitalität, Klarheit und Kreativität.
Drittes Auge (Ajna)
Sanskrit · 6. Chakra
Das Stirnchakra, Sitz der Intuition und inneren Wahrnehmung. Im Kundalini Yoga richtet man den inneren Blick oft auf diesen Punkt – den Raum zwischen den Augenbrauen. Dies fördert Fokus, Klarheit und die Verbindung zum höheren Selbst.
Ego Eradicator
Kundalini Yoga · Übung
Eine klassische Kundalini-Übung: Arme in 60°-Winkel gehoben, Daumen nach oben, Feueratem. Sie öffnet die Lungen vollständig, stärkt das Nervensystem und hilft, einschränkende Denkmuster des Egos aufzulösen – ein Schlüssel für kreatives Denken und innere Freiheit.