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Tiefes Vertrauen – Gehalten sein & Hingabe (Tag 7)

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Tiefes Vertrauen – Gehalten sein & Hingabe (Tag 7)

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Videoinhalt

Ankommen & Einstimmung Einen wunderschönen guten Morgen. Wir starten mit unserer Praxis, um Angst zu beseitigen, uns erden, im Körper anzukommen und ein tieferes Gefühl von Vertrauen, Sicherheit Geborgenheit entwickeln. Bringe die Hände vor dein Herz, schließe Augen. Lass Becken schwerer auf dem Kissen sinken, entspanne dich hinein. Fokus untere Körperhälfte, Füße, Erde.

Intention: In welchen Bereichen darfst du noch mehr loslassen? Mehr ins Vertrauen kommen? Tief einatmen, Brustkorb vor, zusammendrücken. Ong Namo Guru Dev Namo. Kriya Stehen Hüftbreit stellen, Knie oder Oberschenkel.

Katz-Kuh Stehen: einatmen strecken, ausatmen Katzenbuckel. Gleichmäßiger Rhythmus, schneller kräftiger werden. Ausgangsposition, tief Mulbandh, ausatmen. Hüften, kreisen gegen den Uhrzeigersinn. Oberkörper geht entgegengesetzt mit.

Große Kreise, nach vorne, hinten. Füße fest der Richtung wechseln. Schneller Zur Mitte, Bauch fest, in Erde drücken, kräftig Sitzen: Fäuste, Tippen Kraftstoß Einfache Sitzhaltung. Daumen innen zur Wurzel des kleinen Fingers umgreifen – damit bändigen wir das Ego öffnen Herz für Vertrauen. Fäuste einige Zentimeter auseinander, links rechts drehen.

Hörbar atmen, ausatmen, lösen. Arme hoch, Handflächen zueinander. Mit Fingerspitzen tippen, ganz gestreckt. Schau zwischen Augenbrauen. öffnen, Verbindung zum Universum aufbauen. Ausatmen. innen, Seite.

Durch gespitzten Mund Oberarme kraftvoll an Rippen drücken alle Negativität, Ängste Sorgen hinausstoßen. Schneller, kräftiger. einmal Rippen. Dann beide Handgelenke außen kreisen. Kurze Stille Energie Händen spüren. Kniebeugen Gleiche Armhaltung Stehen. breit, ausatmend runter Kniebeugen, einatmend hoch. gehen. diesen gegenwärtigen Moment kommen, getragen gehalten hoch kurz halten, Sitali Pranayama Gyan Mudra, Knie.

Zunge rollen, durch vollständig Nase Atem über Kopf, Wirbelsäule entlang Nabel, beim Ausatmen wieder aufsteigen. Kühlenden Effekt Sitzen frei Musik tanzen, locker machen. Wahe Guru. einatmen. Feine Veränderung Verbeugungen Abschluss Fersensitz. Viermal vorne verbeugen, oben, dann Rhythmus wiederholen. einfacher Sitz, verschränkt Nacken, Ellbogen hinten, öffnet sich.

Meditieren, Klängen lauschen. berühren. strecken. Kräftig Lösen. Hinlegen, zudecken. Tiefenentspannung Flach Rücken. richtig fallen. Fühle unter dir.

Allem, was als tragen, sind Projektionen. Sei hier, diesem Körper, Moment. Die Weite Festigkeit Alles Belastende hineinfließen lassen. Gib es ab. Komm langsam zurück, Finger Zehen bewegen, Gelenke kreisen, Katzenstreckung beiden Seiten, aufrollen.

Meditation: Gehalten sein Linke Hand liegt weich rechten, haltenden greife rechten linke. Stelle dir wie deinen weichen, verletzlichen Teil hältst. Linken rechten. Mudra Herz. Herzen, Körper.

Dhan Ram Das gehalten, geborgen, linke Kraft Feuer aus. Wärme Herzen Innerlich wiederholen: Ich vertraue Leben. vertraue, dass alles meinem höchsten Wohle geschieht. ist gut. Ausstimmung Sat Nam. Schön, dabei bist praktizierst. Noch eine gute Woche dieser Praxis lass sie gut wirken. tiefes Bis morgen.

Begriffe

Kundalini Glossar

Sat Nam
Sanskrit · Urmantra
„Ich bin Wahrheit." Das Grundmantra des Kundalini Yoga. Sat steht für Wahrheit, Nam für Identität. Es wird beim Ein- und Ausatmen still wiederholt und verankert das Bewusstsein im gegenwärtigen Moment.
Anahata
Sanskrit · 4. Chakra
Das Herzchakra – Energiezentrum in der Mitte der Brust. Anahata bedeutet „unberührt" oder „unverletzt". Es ist das Zentrum von Liebe, Mitgefühl, Kreativität und Verbindung. Viele Kriyas zielen darauf ab, dieses Chakra zu öffnen.
Pranayama
Sanskrit · Atemübung
„Prana" bedeutet Lebensenergie, „Yama" Kontrolle oder Ausdehnung. Pranayama bezeichnet gezielte Atemtechniken, die das Nervensystem regulieren, die Lungen stärken und den Energiefluss im Körper lenken. Grundbaustein jeder Kundalini-Praxis.
Feueratem (Breath of Fire)
Kundalini Yoga · Atemtechnik
Schnelle, gleichmäßige Atemstöße durch die Nase – Einatem und Ausatem gleich lang. Der Bauch pumpt aktiv. Feueratem reinigt das Blut, weckt die Energie, stärkt das Nervensystem und löst emotionale Blockaden. Nicht geeignet in der Schwangerschaft.
Kriya
Sanskrit · Übungssequenz
Eine vollständige Abfolge von Körperhaltungen, Atemübungen und Mantras, die als Einheit wirken. Jede Kriya hat eine spezifische Wirkung – etwa für das Nervensystem, die Organe oder emotionale Themen wie Angst oder Kreativität.
Mudra
Sanskrit · Handgeste
Eine symbolische Haltung der Hände oder des Körpers. Mudras lenken die Energieströme (Prana) im Körper. Bekannte Mudras im Kundalini Yoga: Gyan Mudra (Weisheit), Anjali Mudra (Dankbarkeit), Shuni Mudra (Geduld).
Shavasana
Sanskrit · Entspannungshaltung
„Totenhaltung" – flach auf dem Rücken liegend, Arme locker neben dem Körper, Handflächen nach oben. In dieser Haltung integriert das Nervensystem alle Eindrücke der Praxis. Oft als wichtigste Übung der ganzen Stunde bezeichnet.
Chakra
Sanskrit · Energiezentrum
„Rad" oder „Kreis". Im Yoga bezeichnet es eines der sieben Hauptenergiezentren entlang der Wirbelsäule – vom Wurzelchakra (Muladhara) bis zum Kronenchakra (Sahasrara). Kundalini-Energie steigt durch diese Zentren auf.
Kundalini
Sanskrit · Lebensenergie
„Die Gewickelte" – eine schlafende Energie, die bildlich am unteren Ende der Wirbelsäule (Wurzelchakra) ruht. Kundalini Yoga weckt diese Energie durch Kriyas, Atemübungen und Mantras, damit sie die Wirbelsäule aufsteigen und das Bewusstsein erweitern kann.
Prana
Sanskrit · Lebensatem
Die universelle Lebensenergie, die in allem vorhanden ist. Im menschlichen Körper fließt Prana durch feinstoffliche Kanäle (Nadis). Pranayama-Übungen stärken und lenken diese Energie. Ein gut gefülltes Pranafeld zeigt sich in Vitalität, Klarheit und Kreativität.
Drittes Auge (Ajna)
Sanskrit · 6. Chakra
Das Stirnchakra, Sitz der Intuition und inneren Wahrnehmung. Im Kundalini Yoga richtet man den inneren Blick oft auf diesen Punkt – den Raum zwischen den Augenbrauen. Dies fördert Fokus, Klarheit und die Verbindung zum höheren Selbst.
Ego Eradicator
Kundalini Yoga · Übung
Eine klassische Kundalini-Übung: Arme in 60°-Winkel gehoben, Daumen nach oben, Feueratem. Sie öffnet die Lungen vollständig, stärkt das Nervensystem und hilft, einschränkende Denkmuster des Egos aufzulösen – ein Schlüssel für kreatives Denken und innere Freiheit.