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Atemkriya – Tag 2: Vitalität, Energie & Klarheit durch den Atem

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Atemkriya – Tag 2: Vitalität, Energie & Klarheit durch den Atem

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Videoinhalt

Ankommen & Einstimmung Einen wunderschönen guten Morgen, ihr Lieben. Wir praktizieren heute eine Kriya, bei der jede Position Form von Atemübung enthält. Der Atem ist grundlegend bedeutend für unser Wohlbefinden, unsere Psyche und alle Körperprozesse. Du wirst mit viel Vitalität, Energie Klarheit aus dieser Stunde gehen. Hände vor dein Herz, tief einatmen.

Ong Namo Guru Dev Namo. Feueratem – Bauchzentrierung Finger leicht geöffnet an den Bauch, sanft dagegen drücken. Aufrecht sitzen, Becken geerdet, Augen schließen. kräftig Bauchpunkt pumpen. Reinigt die Lungen, stärkt das Zwerchfell aktiviert dritte Chakra. Tief einatmen, Arme entspannen, nachspüren. seitlich Aufrichten, zu Seiten strecken, Handflächen nach oben.

Feueratem. Vergrößert Atemvolumen Nervensystem. Kräftig hoch ziehen, Bauch anspannen, ausatmen. Arm-Aufwärtsbewegung Mund-Atem vorne, unten. Einatmend gerade oben ausatmend durch gespitzten Mund zurück parallel zum Boden.

Tempo steigern. Stärkt ganzen Körper wechselseitig hinten im Stehen Stehen, zur Brustmitte. Abwechselnd einen Arm so weit wie möglich schlagen. Einatmen links hinten, ausatmen rechts immer Nase. steigern, stabil in Füßen bleiben. Zur Mitte, Mulbandh, halten, Rückbeuge zusammen, lehnen.

Stabil stehen, Kopf oben, hinten. dehnen ausatmen, lockern. Yoga Mudra (Vorwärtsbeuge verschränkten Armen) Ohne Kissen hinter dem Rücken verschränken. Nach vorne beugen ziehen Ziel: 90° aufrichten. Herzöffnung ziehen. Ausatmend Stirn Richtung Boden, hochziehen.

Ellbogen-zu-Knie auf Schultern, Daumen Ellbogen gleichseitigen Knie links, rechts. rechts, Brustkopf öffnet sich wunderbar. Sitali Vorwärtsdehnung Beine ausstrecken, Zeige- Mittelfinger greifen Zehen. Zunge rollen oder herausstrecken, fest Nase Kühlt Emotionen, hält gesund. Wirbelsäule Blick zwischen Augenbrauen, Drehübung erhobenen Armen Auf Kissen, Gebetshaltung. drehen, geht mit. Eigenen Rhythmus finden. halten.

Knie, Gyan Mudra, Wechselatmung durchgestreckt, Zeigefinger zusammendrücken. Durch dann vertiefen. Atem, Lungen Tiefenentspannung Flach Rücken, ca. 10 Minuten, zudecken. spüren seiner Essenz verbinden. Rechten Fuß, linken Beine, Becken, Hände, Gesichtszüge alles entspannen lassen. Mit jedem frische Licht Zellen beim Ausatmen Toxine negative Gedanken loslassen.

Langsam zurückkommen, Gelenke kreisen, Katzenstreckung, aufrollen. Meditation: 8-teiliger gegen Erschöpfung Handrücken aneinanderdrücken, Mittelfinger-Ansatz. In 8 Teilen Denke Einatmen: Sat Sat. kommt zurück, signalisiert: bist sicher, du kannst entspannen. aufladen. Voll Licht, geerdet zentriert. Feuer-Ausatmung.

Noch einmal Abschluss Ausstimmung Schoß, nachwirken Ruhe Stille spüren. Trinke Wasser trage Bewusstsein über Tag. aneinanderreiben, Herz bringen. Dreimal ein- Ich danke dir sehr. Achte deinen er treuer Begleiter. ruhigen, geereten ausgeglichenen

Mantras

Mantras in diesem Video

Begriffe

Kundalini Glossar

Sat Nam
Sanskrit · Urmantra
„Ich bin Wahrheit." Das Grundmantra des Kundalini Yoga. Sat steht für Wahrheit, Nam für Identität. Es wird beim Ein- und Ausatmen still wiederholt und verankert das Bewusstsein im gegenwärtigen Moment.
Anahata
Sanskrit · 4. Chakra
Das Herzchakra – Energiezentrum in der Mitte der Brust. Anahata bedeutet „unberührt" oder „unverletzt". Es ist das Zentrum von Liebe, Mitgefühl, Kreativität und Verbindung. Viele Kriyas zielen darauf ab, dieses Chakra zu öffnen.
Pranayama
Sanskrit · Atemübung
„Prana" bedeutet Lebensenergie, „Yama" Kontrolle oder Ausdehnung. Pranayama bezeichnet gezielte Atemtechniken, die das Nervensystem regulieren, die Lungen stärken und den Energiefluss im Körper lenken. Grundbaustein jeder Kundalini-Praxis.
Feueratem (Breath of Fire)
Kundalini Yoga · Atemtechnik
Schnelle, gleichmäßige Atemstöße durch die Nase – Einatem und Ausatem gleich lang. Der Bauch pumpt aktiv. Feueratem reinigt das Blut, weckt die Energie, stärkt das Nervensystem und löst emotionale Blockaden. Nicht geeignet in der Schwangerschaft.
Kriya
Sanskrit · Übungssequenz
Eine vollständige Abfolge von Körperhaltungen, Atemübungen und Mantras, die als Einheit wirken. Jede Kriya hat eine spezifische Wirkung – etwa für das Nervensystem, die Organe oder emotionale Themen wie Angst oder Kreativität.
Mudra
Sanskrit · Handgeste
Eine symbolische Haltung der Hände oder des Körpers. Mudras lenken die Energieströme (Prana) im Körper. Bekannte Mudras im Kundalini Yoga: Gyan Mudra (Weisheit), Anjali Mudra (Dankbarkeit), Shuni Mudra (Geduld).
Shavasana
Sanskrit · Entspannungshaltung
„Totenhaltung" – flach auf dem Rücken liegend, Arme locker neben dem Körper, Handflächen nach oben. In dieser Haltung integriert das Nervensystem alle Eindrücke der Praxis. Oft als wichtigste Übung der ganzen Stunde bezeichnet.
Chakra
Sanskrit · Energiezentrum
„Rad" oder „Kreis". Im Yoga bezeichnet es eines der sieben Hauptenergiezentren entlang der Wirbelsäule – vom Wurzelchakra (Muladhara) bis zum Kronenchakra (Sahasrara). Kundalini-Energie steigt durch diese Zentren auf.
Kundalini
Sanskrit · Lebensenergie
„Die Gewickelte" – eine schlafende Energie, die bildlich am unteren Ende der Wirbelsäule (Wurzelchakra) ruht. Kundalini Yoga weckt diese Energie durch Kriyas, Atemübungen und Mantras, damit sie die Wirbelsäule aufsteigen und das Bewusstsein erweitern kann.
Prana
Sanskrit · Lebensatem
Die universelle Lebensenergie, die in allem vorhanden ist. Im menschlichen Körper fließt Prana durch feinstoffliche Kanäle (Nadis). Pranayama-Übungen stärken und lenken diese Energie. Ein gut gefülltes Pranafeld zeigt sich in Vitalität, Klarheit und Kreativität.
Drittes Auge (Ajna)
Sanskrit · 6. Chakra
Das Stirnchakra, Sitz der Intuition und inneren Wahrnehmung. Im Kundalini Yoga richtet man den inneren Blick oft auf diesen Punkt – den Raum zwischen den Augenbrauen. Dies fördert Fokus, Klarheit und die Verbindung zum höheren Selbst.
Ego Eradicator
Kundalini Yoga · Übung
Eine klassische Kundalini-Übung: Arme in 60°-Winkel gehoben, Daumen nach oben, Feueratem. Sie öffnet die Lungen vollständig, stärkt das Nervensystem und hilft, einschränkende Denkmuster des Egos aufzulösen – ein Schlüssel für kreatives Denken und innere Freiheit.