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Kriya & Meditation – Deine Schöpferische Kraft

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Kriya & Meditation – Deine Schöpferische Kraft

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Videoinhalt

Ankommen & Einstimmung Okay, lass uns starten. Wir stimmen uns noch mal ein. Komme in die einfache Sitzhaltung, Hände vor dein Herz, schließ deine Augen und setze deine Intention für die heutige Praxis. Fülle dich mit Kreativität und einer frischen, schöpferischen Kraft. Atme tief ein, um zu beginnen. Stimmen wir gemeinsam ins Adi Mantra ein: Ong Namo Guru Dev Namo.

Aufwärmen & Körperübungen Komme zum Liegen und lege dich flach auf den Rücken. Nimm ein Tuch oder einen Yogagurt und beginne, das Bein zu dehnen. Zieh kräftig runter, das Bein ausgestreckt, und schließ deine Augen. Atme lang und tief, entspanne den restlichen Körper und lass dich in die Erde fallen. Ziehe dann das Knie heran und beginne mit dem Fuß zu treten – gleichmäßiger Rhythmus, weiter tief und ruhig atmen. Wechsle das Bein und wiederhole die Übung auf der anderen Seite mit derselben Sorgfalt und Präsenz.

Schulterstand & Fließbewegungen Bleibe auf dem Rücken. Wir kommen zum Schulterstand: Hebe das Becken, stütze dich mit den Händen und verlagere das Gewicht auf die Schultern. Bringe die Beine abwechselnd Richtung Boden – so tief wie es dir heute möglich ist. Finde deine eigene Variation. Wichtiger als die perfekte Form ist die Achtsamkeit, mit der du die Übung ausführst. Sei ganz präsent in deinem Körper. Rolle dann langsam den Rücken ab, ziehe die Knie zu dir und schaukle dich sanft von links nach rechts.

Weites Öffnen & Seitendehnungen Komme nach oben und spreize die Beine so weit wie möglich. Greife zu den Zehen, dem Bein oder den Knien – wo auch immer es für dich angenehm ist. Einatmen zur Mitte, ausatmen zu einem Bein runter, wieder einatmen zur Mitte, ausatmen zur anderen Seite. Spüre, wie sich der Körper weitet und öffnet. Lass die Energie vom Nabel nach unten fließen und gehe in deinem eigenen Tempo tiefer in die Dehnung.

Meditation & Sat Nam Zum Abschluss praktizieren wir 11 Minuten Sat Nam Meditation – mit heilsamer, entspannender und neutralisierender Wirkung auf das gesamte System. Sie bringt das Drüsensystem ins Gleichgewicht. Stimme dich ein, bringe die Hände zusammen und lege sie auf dein Herz. Schließe die Augen und lausche einen Moment nach innen. Verbinde dich mit dem Herzschlag, dem Atem und den Empfindungen im Körper. Sat Nam – Ich bin Wahrheit.

Mantras

Mantras in diesem Video

Begriffe

Kundalini Glossar

Sat Nam
Sanskrit · Urmantra
„Ich bin Wahrheit." Das Grundmantra des Kundalini Yoga. Sat steht für Wahrheit, Nam für Identität. Es wird beim Ein- und Ausatmen still wiederholt und verankert das Bewusstsein im gegenwärtigen Moment.
Anahata
Sanskrit · 4. Chakra
Das Herzchakra – Energiezentrum in der Mitte der Brust. Anahata bedeutet „unberührt" oder „unverletzt". Es ist das Zentrum von Liebe, Mitgefühl, Kreativität und Verbindung. Viele Kriyas zielen darauf ab, dieses Chakra zu öffnen.
Pranayama
Sanskrit · Atemübung
„Prana" bedeutet Lebensenergie, „Yama" Kontrolle oder Ausdehnung. Pranayama bezeichnet gezielte Atemtechniken, die das Nervensystem regulieren, die Lungen stärken und den Energiefluss im Körper lenken. Grundbaustein jeder Kundalini-Praxis.
Feueratem (Breath of Fire)
Kundalini Yoga · Atemtechnik
Schnelle, gleichmäßige Atemstöße durch die Nase – Einatem und Ausatem gleich lang. Der Bauch pumpt aktiv. Feueratem reinigt das Blut, weckt die Energie, stärkt das Nervensystem und löst emotionale Blockaden. Nicht geeignet in der Schwangerschaft.
Kriya
Sanskrit · Übungssequenz
Eine vollständige Abfolge von Körperhaltungen, Atemübungen und Mantras, die als Einheit wirken. Jede Kriya hat eine spezifische Wirkung – etwa für das Nervensystem, die Organe oder emotionale Themen wie Angst oder Kreativität.
Mudra
Sanskrit · Handgeste
Eine symbolische Haltung der Hände oder des Körpers. Mudras lenken die Energieströme (Prana) im Körper. Bekannte Mudras im Kundalini Yoga: Gyan Mudra (Weisheit), Anjali Mudra (Dankbarkeit), Shuni Mudra (Geduld).
Shavasana
Sanskrit · Entspannungshaltung
„Totenhaltung" – flach auf dem Rücken liegend, Arme locker neben dem Körper, Handflächen nach oben. In dieser Haltung integriert das Nervensystem alle Eindrücke der Praxis. Oft als wichtigste Übung der ganzen Stunde bezeichnet.
Chakra
Sanskrit · Energiezentrum
„Rad" oder „Kreis". Im Yoga bezeichnet es eines der sieben Hauptenergiezentren entlang der Wirbelsäule – vom Wurzelchakra (Muladhara) bis zum Kronenchakra (Sahasrara). Kundalini-Energie steigt durch diese Zentren auf.
Kundalini
Sanskrit · Lebensenergie
„Die Gewickelte" – eine schlafende Energie, die bildlich am unteren Ende der Wirbelsäule (Wurzelchakra) ruht. Kundalini Yoga weckt diese Energie durch Kriyas, Atemübungen und Mantras, damit sie die Wirbelsäule aufsteigen und das Bewusstsein erweitern kann.
Prana
Sanskrit · Lebensatem
Die universelle Lebensenergie, die in allem vorhanden ist. Im menschlichen Körper fließt Prana durch feinstoffliche Kanäle (Nadis). Pranayama-Übungen stärken und lenken diese Energie. Ein gut gefülltes Pranafeld zeigt sich in Vitalität, Klarheit und Kreativität.
Drittes Auge (Ajna)
Sanskrit · 6. Chakra
Das Stirnchakra, Sitz der Intuition und inneren Wahrnehmung. Im Kundalini Yoga richtet man den inneren Blick oft auf diesen Punkt – den Raum zwischen den Augenbrauen. Dies fördert Fokus, Klarheit und die Verbindung zum höheren Selbst.
Ego Eradicator
Kundalini Yoga · Übung
Eine klassische Kundalini-Übung: Arme in 60°-Winkel gehoben, Daumen nach oben, Feueratem. Sie öffnet die Lungen vollständig, stärkt das Nervensystem und hilft, einschränkende Denkmuster des Egos aufzulösen – ein Schlüssel für kreatives Denken und innere Freiheit.