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Morgenroutine – Befreie Dein Herz

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Morgenroutine – Befreie Dein Herz

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Videoinhalt

Ankommen & Aufwärmen Einen wunderschönen guten Morgen. Lass uns gerne beginnen mit unserer Praxis für das Herz – für das emotionale Herz. Wir arbeiten auf verschiedenen Ebenen: körperlich durch Handhaltungen und Armbewegungen, energetisch durch bestimmte Haltungen und den Atem, sowie durch stille Meditation. Komme auf dein Kissen und beginne damit, die Hände vor dem Herzen leicht aus den Handgelenken zu schütteln. Lass deinen ganzen Körper mitwippen – besonders Schultern und den oberen Rücken. Schüttele kräftiger, lass es in jedem Zentimeter deines Körpers spüren. Arme heben oder zur Seite ausschütteln – gib jetzt noch mal alles in den letzten Sekunden.

Stehend aktivieren & Hüpfen Lass uns aufstehen. Bewege deine Knie auf und ab, die Hüften von links nach rechts. Lockere die Arme und lass sie baumeln. Gib mehr Kraft rein – hüpfe und schüttel dich durch. Diese einfache, kraftvolle Energieübung aktiviert deinen Kreislauf und kannst du ganz individuell anpassen. Wenn du spürst, da ist Anspannung, dann schüttel genau diesen Bereich durch. Werde wild, tanze oder hüpfe richtig wach. Gib jetzt alles – schüttele richtig aus. Komme dann zum Stehen, fühl die Füße auf der Erde und atme tief.

Herzöffnung & Mudra Komme wieder zum Sitzen. Reibe die Handflächen aneinander und bringe die Hände vor dein Herz. Drücke die Daumen ans Brustbein. Spüre die Veränderung in deinem Körper und deinem Energiesystem. Vertiefe den Atem ganz tief in den Bauch – fühl es aber auch in deinem Herzen. Lass dein Herz sich mit dem Einatmen weiten und mit dem Ausatmen entspannen. Halte diese Haltung und atme bewusst weiter – jeder Atemzug öffnet den Herzraum ein bisschen mehr.

Armbewegung & Energiearbeit Wir kommen zur Hauptübung: Die linke Hand auf Schulterhöhe, Handfläche nach innen zeigend, die rechte Hand zeigend in Herzhöhe auf der rechten Seite. Spüre schon jetzt, was diese Haltung in dir bewirkt. Lasse das Becken sinken, Schultern entspannt. Verbinde dich mit deiner Kraftquelle, die im Nabel entspringt und zugleich der Schwerpunkt ist. Atme tief und bringe das Mantra hinzu. Bleibe in dieser Position und spüre, wie sich etwas in dir verändert und öffnet.

Stille Meditation & Abschluss Lass uns in die Stille kommen. Schließe die Augen und richte die Aufmerksamkeit vollständig nach innen. Spüre in das Herzzentrum. Was liegt dort? Was möchte gehört, gefühlt oder losgelassen werden? Atme jeden Atemzug tief in den Herzraum. Bleibe so lange in dieser Stille, wie es sich richtig anfühlt. Zum Abschluss Sat Nam – Ich bin Wahrheit. Öffne die Augen, wenn du bereit bist, und trage diese Herzoffenheit in deinen Tag.

Mantras

Mantras in diesem Video

Begriffe

Kundalini Glossar

Sat Nam
Sanskrit · Urmantra
„Ich bin Wahrheit." Das Grundmantra des Kundalini Yoga. Sat steht für Wahrheit, Nam für Identität. Es wird beim Ein- und Ausatmen still wiederholt und verankert das Bewusstsein im gegenwärtigen Moment.
Anahata
Sanskrit · 4. Chakra
Das Herzchakra – Energiezentrum in der Mitte der Brust. Anahata bedeutet „unberührt" oder „unverletzt". Es ist das Zentrum von Liebe, Mitgefühl, Kreativität und Verbindung. Viele Kriyas zielen darauf ab, dieses Chakra zu öffnen.
Pranayama
Sanskrit · Atemübung
„Prana" bedeutet Lebensenergie, „Yama" Kontrolle oder Ausdehnung. Pranayama bezeichnet gezielte Atemtechniken, die das Nervensystem regulieren, die Lungen stärken und den Energiefluss im Körper lenken. Grundbaustein jeder Kundalini-Praxis.
Feueratem (Breath of Fire)
Kundalini Yoga · Atemtechnik
Schnelle, gleichmäßige Atemstöße durch die Nase – Einatem und Ausatem gleich lang. Der Bauch pumpt aktiv. Feueratem reinigt das Blut, weckt die Energie, stärkt das Nervensystem und löst emotionale Blockaden. Nicht geeignet in der Schwangerschaft.
Kriya
Sanskrit · Übungssequenz
Eine vollständige Abfolge von Körperhaltungen, Atemübungen und Mantras, die als Einheit wirken. Jede Kriya hat eine spezifische Wirkung – etwa für das Nervensystem, die Organe oder emotionale Themen wie Angst oder Kreativität.
Mudra
Sanskrit · Handgeste
Eine symbolische Haltung der Hände oder des Körpers. Mudras lenken die Energieströme (Prana) im Körper. Bekannte Mudras im Kundalini Yoga: Gyan Mudra (Weisheit), Anjali Mudra (Dankbarkeit), Shuni Mudra (Geduld).
Shavasana
Sanskrit · Entspannungshaltung
„Totenhaltung" – flach auf dem Rücken liegend, Arme locker neben dem Körper, Handflächen nach oben. In dieser Haltung integriert das Nervensystem alle Eindrücke der Praxis. Oft als wichtigste Übung der ganzen Stunde bezeichnet.
Chakra
Sanskrit · Energiezentrum
„Rad" oder „Kreis". Im Yoga bezeichnet es eines der sieben Hauptenergiezentren entlang der Wirbelsäule – vom Wurzelchakra (Muladhara) bis zum Kronenchakra (Sahasrara). Kundalini-Energie steigt durch diese Zentren auf.
Kundalini
Sanskrit · Lebensenergie
„Die Gewickelte" – eine schlafende Energie, die bildlich am unteren Ende der Wirbelsäule (Wurzelchakra) ruht. Kundalini Yoga weckt diese Energie durch Kriyas, Atemübungen und Mantras, damit sie die Wirbelsäule aufsteigen und das Bewusstsein erweitern kann.
Prana
Sanskrit · Lebensatem
Die universelle Lebensenergie, die in allem vorhanden ist. Im menschlichen Körper fließt Prana durch feinstoffliche Kanäle (Nadis). Pranayama-Übungen stärken und lenken diese Energie. Ein gut gefülltes Pranafeld zeigt sich in Vitalität, Klarheit und Kreativität.
Drittes Auge (Ajna)
Sanskrit · 6. Chakra
Das Stirnchakra, Sitz der Intuition und inneren Wahrnehmung. Im Kundalini Yoga richtet man den inneren Blick oft auf diesen Punkt – den Raum zwischen den Augenbrauen. Dies fördert Fokus, Klarheit und die Verbindung zum höheren Selbst.
Ego Eradicator
Kundalini Yoga · Übung
Eine klassische Kundalini-Übung: Arme in 60°-Winkel gehoben, Daumen nach oben, Feueratem. Sie öffnet die Lungen vollständig, stärkt das Nervensystem und hilft, einschränkende Denkmuster des Egos aufzulösen – ein Schlüssel für kreatives Denken und innere Freiheit.