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Morgenroutine – Befreie Dein Herz (Teil 1)

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Morgenroutine – Befreie Dein Herz (Teil 1)

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Videoinhalt

Ankommen & Intention Einen wunderschönen guten Morgen und herzlich willkommen zu Teil 1 dieser 55-minütigen Morgenroutine – Befreie Dein Herz. Diese Praxis ist der Beginn einer mehrteiligen Reihe, die uns durch verschiedene Dimensionen der Herzöffnung führt: körperlich, emotional, energetisch und spirituell. Das Herz ist nicht nur ein Organ – es ist das Zentrum unseres Wesens, das Verbindungsglied zwischen uns und allem was ist. Komme in die Sitzhaltung, reibe die Handflächen aneinander, lege sie auf dein Herz.

Aufwärmen & Schütteln Wir beginnen mit dem Schütteln und Lockern des gesamten Körpers – alte Energie, Anspannungen und Blockaden lösen sich. Schüttele die Hände, die Arme, den Oberkörper. Lass die Schultern kreisen, den Nacken lockern. Hüpfe leicht und schüttle dich durch. Mache Geräusche wenn du möchtest – lass alles heraus. Werde lebendig. Werde wach. Werde bereit.

Herzöffnende Kriyas Setze dich und bringe die Daumen an das Brustbein – den Mittelpunkt des Herzchakras. Atme tief in den Brustkorb. Spüre, wie sich der Herzraum weitet. Wir arbeiten mit verschiedenen Armhaltungen und Atemtechniken, die gezielt die Energie im Herzzentrum aktivieren: Brustkorb nach vorne, Schulterblätter zusammenziehen, Arme weit öffnen. Jede Übung ein weiteres Öffnen.

Meditation für das Herz Komme in die Stille. Hände im Schoß oder auf dem Herzen. Atme lang und tief. Mit jeder Einatmung lässt du Liebe herein – bedingungslose, selbstverständliche Liebe. Mit jeder Ausatmung gibst du Liebe weiter – in die Welt, an alle Wesen. Dein Herz ist ein unerschöpflicher Quell. Es gibt nie zu wenig Liebe – nur zu geschlossene Herzen. Öffne deins.

Abschluss Atme dreimal tief. Strecke dich vollständig und lass beim Ausatmen alles los. Halte inne in der Stille, die nach der Praxis entsteht. Sat Nam – ich bin Wahrheit, und mein Herz ist offen.

Mantras

Mantras in diesem Video

Begriffe

Kundalini Glossar

Sat Nam
Sanskrit · Urmantra
„Ich bin Wahrheit." Das Grundmantra des Kundalini Yoga. Sat steht für Wahrheit, Nam für Identität. Es wird beim Ein- und Ausatmen still wiederholt und verankert das Bewusstsein im gegenwärtigen Moment.
Anahata
Sanskrit · 4. Chakra
Das Herzchakra – Energiezentrum in der Mitte der Brust. Anahata bedeutet „unberührt" oder „unverletzt". Es ist das Zentrum von Liebe, Mitgefühl, Kreativität und Verbindung. Viele Kriyas zielen darauf ab, dieses Chakra zu öffnen.
Pranayama
Sanskrit · Atemübung
„Prana" bedeutet Lebensenergie, „Yama" Kontrolle oder Ausdehnung. Pranayama bezeichnet gezielte Atemtechniken, die das Nervensystem regulieren, die Lungen stärken und den Energiefluss im Körper lenken. Grundbaustein jeder Kundalini-Praxis.
Feueratem (Breath of Fire)
Kundalini Yoga · Atemtechnik
Schnelle, gleichmäßige Atemstöße durch die Nase – Einatem und Ausatem gleich lang. Der Bauch pumpt aktiv. Feueratem reinigt das Blut, weckt die Energie, stärkt das Nervensystem und löst emotionale Blockaden. Nicht geeignet in der Schwangerschaft.
Kriya
Sanskrit · Übungssequenz
Eine vollständige Abfolge von Körperhaltungen, Atemübungen und Mantras, die als Einheit wirken. Jede Kriya hat eine spezifische Wirkung – etwa für das Nervensystem, die Organe oder emotionale Themen wie Angst oder Kreativität.
Mudra
Sanskrit · Handgeste
Eine symbolische Haltung der Hände oder des Körpers. Mudras lenken die Energieströme (Prana) im Körper. Bekannte Mudras im Kundalini Yoga: Gyan Mudra (Weisheit), Anjali Mudra (Dankbarkeit), Shuni Mudra (Geduld).
Shavasana
Sanskrit · Entspannungshaltung
„Totenhaltung" – flach auf dem Rücken liegend, Arme locker neben dem Körper, Handflächen nach oben. In dieser Haltung integriert das Nervensystem alle Eindrücke der Praxis. Oft als wichtigste Übung der ganzen Stunde bezeichnet.
Chakra
Sanskrit · Energiezentrum
„Rad" oder „Kreis". Im Yoga bezeichnet es eines der sieben Hauptenergiezentren entlang der Wirbelsäule – vom Wurzelchakra (Muladhara) bis zum Kronenchakra (Sahasrara). Kundalini-Energie steigt durch diese Zentren auf.
Kundalini
Sanskrit · Lebensenergie
„Die Gewickelte" – eine schlafende Energie, die bildlich am unteren Ende der Wirbelsäule (Wurzelchakra) ruht. Kundalini Yoga weckt diese Energie durch Kriyas, Atemübungen und Mantras, damit sie die Wirbelsäule aufsteigen und das Bewusstsein erweitern kann.
Prana
Sanskrit · Lebensatem
Die universelle Lebensenergie, die in allem vorhanden ist. Im menschlichen Körper fließt Prana durch feinstoffliche Kanäle (Nadis). Pranayama-Übungen stärken und lenken diese Energie. Ein gut gefülltes Pranafeld zeigt sich in Vitalität, Klarheit und Kreativität.
Drittes Auge (Ajna)
Sanskrit · 6. Chakra
Das Stirnchakra, Sitz der Intuition und inneren Wahrnehmung. Im Kundalini Yoga richtet man den inneren Blick oft auf diesen Punkt – den Raum zwischen den Augenbrauen. Dies fördert Fokus, Klarheit und die Verbindung zum höheren Selbst.
Ego Eradicator
Kundalini Yoga · Übung
Eine klassische Kundalini-Übung: Arme in 60°-Winkel gehoben, Daumen nach oben, Feueratem. Sie öffnet die Lungen vollständig, stärkt das Nervensystem und hilft, einschränkende Denkmuster des Egos aufzulösen – ein Schlüssel für kreatives Denken und innere Freiheit.