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Morgenroutine – Befreie Dein Herz (Teil 8)

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Morgenroutine – Befreie Dein Herz (Teil 8)

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Videoinhalt

Ankommen & Intention Einen wunderschönen guten Morgen und herzlich willkommen zu Teil 8 der Morgenroutine – Befreie Dein Herz. In diesem Teil der Reihe gehen wir tiefer in die Praxis und arbeiten mit allem, was in den vorherigen sieben Einheiten aufgebaut wurde. Das Herz ist jetzt bereit, sich noch weiter zu öffnen. Komme in die Sitzhaltung, schließe die Augen und nimm drei tiefe Atemzüge, um vollständig anzukommen.

Aktivierung & Aufwärmen Wir beginnen mit Wirbelsäulenflexion – dem rhythmischen Vor- und Zurückbewegen des Rumpfes, synchron mit dem Atem. Einatmen: Brustkorb nach vorne. Ausatmen: Rücken rund. Diese Bewegung massiert die Wirbelsäule, aktiviert die Nervenbahnen und bringt Energie in Bewegung. Mit jeder Wiederholung wirst du wacher, präsenter, lebendiger.

Herzöffnende Praxis – Vertiefung In dieser 8. Einheit gehen wir tiefer: Herzöffnende Armhaltungen werden länger gehalten, der Atem wird bewusster eingesetzt. Wir arbeiten mit dem Feueratem um Blockaden zu lösen und mit langem tiefem Atem um die Energie zu integrieren. Spüre, wie sich der Brustkorb von innen weitet, wie die Schultern sich zurückziehen und das Herz nach vorne strebt – offen, empfänglich, frei.

Stille Herzmeditation Komme in die vollständige Stille. Hände auf dem Herzen. Atme sehr langsam und tief. Spüre das Herz schlagen – dieses treue Organ, das ohne Pause für dich schlägt. Schicke ihm Dankbarkeit. Dann weite den Herzraum ins Unendliche – über den Körper hinaus, über den Raum hinaus. Dein Herz hat keine Grenzen. Liebe hat keine Grenzen.

Abschluss & Integration Atme tief ein, halte kurz inne, atme vollständig aus. Strecke dich. Schaukle sanft vor und zurück. Sat Nam. Trage das offene Herz aus dieser Praxis in deinen Tag.

Mantras

Mantras in diesem Video

Begriffe

Kundalini Glossar

Sat Nam
Sanskrit · Urmantra
„Ich bin Wahrheit." Das Grundmantra des Kundalini Yoga. Sat steht für Wahrheit, Nam für Identität. Es wird beim Ein- und Ausatmen still wiederholt und verankert das Bewusstsein im gegenwärtigen Moment.
Anahata
Sanskrit · 4. Chakra
Das Herzchakra – Energiezentrum in der Mitte der Brust. Anahata bedeutet „unberührt" oder „unverletzt". Es ist das Zentrum von Liebe, Mitgefühl, Kreativität und Verbindung. Viele Kriyas zielen darauf ab, dieses Chakra zu öffnen.
Pranayama
Sanskrit · Atemübung
„Prana" bedeutet Lebensenergie, „Yama" Kontrolle oder Ausdehnung. Pranayama bezeichnet gezielte Atemtechniken, die das Nervensystem regulieren, die Lungen stärken und den Energiefluss im Körper lenken. Grundbaustein jeder Kundalini-Praxis.
Feueratem (Breath of Fire)
Kundalini Yoga · Atemtechnik
Schnelle, gleichmäßige Atemstöße durch die Nase – Einatem und Ausatem gleich lang. Der Bauch pumpt aktiv. Feueratem reinigt das Blut, weckt die Energie, stärkt das Nervensystem und löst emotionale Blockaden. Nicht geeignet in der Schwangerschaft.
Kriya
Sanskrit · Übungssequenz
Eine vollständige Abfolge von Körperhaltungen, Atemübungen und Mantras, die als Einheit wirken. Jede Kriya hat eine spezifische Wirkung – etwa für das Nervensystem, die Organe oder emotionale Themen wie Angst oder Kreativität.
Mudra
Sanskrit · Handgeste
Eine symbolische Haltung der Hände oder des Körpers. Mudras lenken die Energieströme (Prana) im Körper. Bekannte Mudras im Kundalini Yoga: Gyan Mudra (Weisheit), Anjali Mudra (Dankbarkeit), Shuni Mudra (Geduld).
Shavasana
Sanskrit · Entspannungshaltung
„Totenhaltung" – flach auf dem Rücken liegend, Arme locker neben dem Körper, Handflächen nach oben. In dieser Haltung integriert das Nervensystem alle Eindrücke der Praxis. Oft als wichtigste Übung der ganzen Stunde bezeichnet.
Chakra
Sanskrit · Energiezentrum
„Rad" oder „Kreis". Im Yoga bezeichnet es eines der sieben Hauptenergiezentren entlang der Wirbelsäule – vom Wurzelchakra (Muladhara) bis zum Kronenchakra (Sahasrara). Kundalini-Energie steigt durch diese Zentren auf.
Kundalini
Sanskrit · Lebensenergie
„Die Gewickelte" – eine schlafende Energie, die bildlich am unteren Ende der Wirbelsäule (Wurzelchakra) ruht. Kundalini Yoga weckt diese Energie durch Kriyas, Atemübungen und Mantras, damit sie die Wirbelsäule aufsteigen und das Bewusstsein erweitern kann.
Prana
Sanskrit · Lebensatem
Die universelle Lebensenergie, die in allem vorhanden ist. Im menschlichen Körper fließt Prana durch feinstoffliche Kanäle (Nadis). Pranayama-Übungen stärken und lenken diese Energie. Ein gut gefülltes Pranafeld zeigt sich in Vitalität, Klarheit und Kreativität.
Drittes Auge (Ajna)
Sanskrit · 6. Chakra
Das Stirnchakra, Sitz der Intuition und inneren Wahrnehmung. Im Kundalini Yoga richtet man den inneren Blick oft auf diesen Punkt – den Raum zwischen den Augenbrauen. Dies fördert Fokus, Klarheit und die Verbindung zum höheren Selbst.
Ego Eradicator
Kundalini Yoga · Übung
Eine klassische Kundalini-Übung: Arme in 60°-Winkel gehoben, Daumen nach oben, Feueratem. Sie öffnet die Lungen vollständig, stärkt das Nervensystem und hilft, einschränkende Denkmuster des Egos aufzulösen – ein Schlüssel für kreatives Denken und innere Freiheit.