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Morgenroutine – Kraftvolle Morgenpraxis für Klarheit & Fokus

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Morgenroutine – Kraftvolle Morgenpraxis für Klarheit & Fokus

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Videoinhalt

Guten Morgen Guten Morgen. Willkommen zu dieser Morgenpraxis. Heute fokussieren wir uns auf Klarheit und Fokus – zwei Qualitäten, die wir oft vermissen, wenn wir müde in den Tag starten. Kundalini Yoga hat präzise Techniken, um den Geist schnell zu schärfen und die Energie des Morgens zu nutzen. Ong Namo Guru Dev Namo.

Feueratem – Den Geist aktivieren Direkt zu Beginn: Feueratem. Sitzt aufrecht, Hände auf den Knien. Feueratem für 3 Minuten. Spürt, wie der Geist wach wird. Wie die Schläfrigkeit weicht. Wie Klarheit entsteht. Dann einatmen, halten, mentalen Raum spüren – ausatmen. Das war eure erste Dose Klarheit für diesen Morgen.

Übungsreihe für den dritten Chakra Das Solarplexus-Chakra – der Sitz der persönlichen Kraft, des Willens, der Entscheidungsfähigkeit. Wir stärken es heute. Nauli Kriya: Bauch einziehen, nach vorne drücken, Kreisbewegung. Langsam. 2 Minuten. Dann: Bow Pose (Dhanurasana) auf dem Bauch. Fußgelenke greifen, Brust vom Boden heben. Feueratem. 2 Minuten. Dann: Sitzt aufrecht. Arme auf Schulterhöhe seitlich gestreckt. Dreht sie in kleinen Kreisen vorwärts – dann rückwärts. 3 Minuten. Klarer Fokus entsteht durch körperliche Aktivierung.

Meditation – Kirtan Kriya (Kurzform) SA – TA – NA – MA. Die fünf primordialen Laute. Sa: Unendlichkeit. Ta: Schöpfung. Na: Tod/Transformation. Ma: Wiedergeburt. Chanted leise, dann geflüstert, dann still – 5 Minuten gesamt. Die Finger tippen in Sequenz: Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger, kleiner Finger. Kirtan Kriya ist wissenschaftlich als eine der wirksamsten Meditationen für Gehirnaktivierung und Gedächtnis belegt.

Abschluss Tiefes Einatmen – halten – Sat Nam ausatmen. Der Fokus, den ihr heute Morgen kultiviert habt, trägt euch durch den Tag. Vertraut dem. Wahe Guru.

Begriffe

Kundalini Glossar

Sat Nam
Sanskrit · Urmantra
„Ich bin Wahrheit." Das Grundmantra des Kundalini Yoga. Sat steht für Wahrheit, Nam für Identität. Es wird beim Ein- und Ausatmen still wiederholt und verankert das Bewusstsein im gegenwärtigen Moment.
Anahata
Sanskrit · 4. Chakra
Das Herzchakra – Energiezentrum in der Mitte der Brust. Anahata bedeutet „unberührt" oder „unverletzt". Es ist das Zentrum von Liebe, Mitgefühl, Kreativität und Verbindung. Viele Kriyas zielen darauf ab, dieses Chakra zu öffnen.
Pranayama
Sanskrit · Atemübung
„Prana" bedeutet Lebensenergie, „Yama" Kontrolle oder Ausdehnung. Pranayama bezeichnet gezielte Atemtechniken, die das Nervensystem regulieren, die Lungen stärken und den Energiefluss im Körper lenken. Grundbaustein jeder Kundalini-Praxis.
Feueratem (Breath of Fire)
Kundalini Yoga · Atemtechnik
Schnelle, gleichmäßige Atemstöße durch die Nase – Einatem und Ausatem gleich lang. Der Bauch pumpt aktiv. Feueratem reinigt das Blut, weckt die Energie, stärkt das Nervensystem und löst emotionale Blockaden. Nicht geeignet in der Schwangerschaft.
Kriya
Sanskrit · Übungssequenz
Eine vollständige Abfolge von Körperhaltungen, Atemübungen und Mantras, die als Einheit wirken. Jede Kriya hat eine spezifische Wirkung – etwa für das Nervensystem, die Organe oder emotionale Themen wie Angst oder Kreativität.
Mudra
Sanskrit · Handgeste
Eine symbolische Haltung der Hände oder des Körpers. Mudras lenken die Energieströme (Prana) im Körper. Bekannte Mudras im Kundalini Yoga: Gyan Mudra (Weisheit), Anjali Mudra (Dankbarkeit), Shuni Mudra (Geduld).
Shavasana
Sanskrit · Entspannungshaltung
„Totenhaltung" – flach auf dem Rücken liegend, Arme locker neben dem Körper, Handflächen nach oben. In dieser Haltung integriert das Nervensystem alle Eindrücke der Praxis. Oft als wichtigste Übung der ganzen Stunde bezeichnet.
Chakra
Sanskrit · Energiezentrum
„Rad" oder „Kreis". Im Yoga bezeichnet es eines der sieben Hauptenergiezentren entlang der Wirbelsäule – vom Wurzelchakra (Muladhara) bis zum Kronenchakra (Sahasrara). Kundalini-Energie steigt durch diese Zentren auf.
Kundalini
Sanskrit · Lebensenergie
„Die Gewickelte" – eine schlafende Energie, die bildlich am unteren Ende der Wirbelsäule (Wurzelchakra) ruht. Kundalini Yoga weckt diese Energie durch Kriyas, Atemübungen und Mantras, damit sie die Wirbelsäule aufsteigen und das Bewusstsein erweitern kann.
Prana
Sanskrit · Lebensatem
Die universelle Lebensenergie, die in allem vorhanden ist. Im menschlichen Körper fließt Prana durch feinstoffliche Kanäle (Nadis). Pranayama-Übungen stärken und lenken diese Energie. Ein gut gefülltes Pranafeld zeigt sich in Vitalität, Klarheit und Kreativität.
Drittes Auge (Ajna)
Sanskrit · 6. Chakra
Das Stirnchakra, Sitz der Intuition und inneren Wahrnehmung. Im Kundalini Yoga richtet man den inneren Blick oft auf diesen Punkt – den Raum zwischen den Augenbrauen. Dies fördert Fokus, Klarheit und die Verbindung zum höheren Selbst.
Ego Eradicator
Kundalini Yoga · Übung
Eine klassische Kundalini-Übung: Arme in 60°-Winkel gehoben, Daumen nach oben, Feueratem. Sie öffnet die Lungen vollständig, stärkt das Nervensystem und hilft, einschränkende Denkmuster des Egos aufzulösen – ein Schlüssel für kreatives Denken und innere Freiheit.