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Stille Meditation – 5 Elemente: Äther

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Stille Meditation – 5 Elemente: Äther

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Videoinhalt

Ankommen & Einstimmung Lass uns ankommen. Nimm eine bequeme Sitzhaltung ein – Beine gekreuzt oder im Fersensitz. Die Wirbelsäule aufgerichtet, die Hände ruhen entspannt auf den Knien. Schließ die Augen. Atme einmal tief ein und lass beim Ausatmen alles los, was du aus dem Tag mitgebracht hast.

Das Element Äther – der Raum der Stille Die heutige Meditation führt dich zum fünften Element: Äther – Akasha. Äther ist das reinste, das feinste aller Elemente. Wo Erde, Wasser, Feuer und Luft Form annehmen, bleibt Äther formlos. Er ist der Raum, in dem alles andere existiert. Er ist die Stille, aus der alle Klänge entstehen. Er ist das Bewusstsein, das allem zugrunde liegt.

Ins Äther-Element eintauchen Stell dir vor, wie sich um dich herum – und in dir – ein unendlicher Raum öffnet. Kein Oben, kein Unten. Keine Grenze zwischen innen und außen. Dein Körper wird leicht. Dein Geist wird still. Du bist nicht der Körper, den du spürst. Du bist der Raum, in dem der Körper erscheint. Du bist nicht die Gedanken, die kommen und gehen. Du bist das Bewusstsein, das sie wahrnimmt.

Im Raum verweilen Bleib einfach in diesem Raum. Wenn Gedanken auftauchen, beobachte sie wie Wolken, die durch den Himmel ziehen. Der Himmel verändert sich nicht durch die Wolken. Auch du veränderst dich nicht durch das Kommen und Gehen der Gedanken. Du bist der Himmel. Du bist Äther – unendlich, klar, still.

Abschluss Atme tief ein und fülle deinen ganzen Körper mit diesem Raumgefühl. Beim Ausatmen: Sat Nam. Wahrheit ist mein Name. Bringe langsam deine Aufmerksamkeit zurück. Spür deinen Körper. Fühl den Boden unter dir. Öffne, wenn du bereit bist, die Augen. Nimm diese Stille mit in deinen Tag.

Mantras

Mantras in diesem Video

Begriffe

Kundalini Glossar

Sat Nam
Sanskrit · Urmantra
„Ich bin Wahrheit." Das Grundmantra des Kundalini Yoga. Sat steht für Wahrheit, Nam für Identität. Es wird beim Ein- und Ausatmen still wiederholt und verankert das Bewusstsein im gegenwärtigen Moment.
Anahata
Sanskrit · 4. Chakra
Das Herzchakra – Energiezentrum in der Mitte der Brust. Anahata bedeutet „unberührt" oder „unverletzt". Es ist das Zentrum von Liebe, Mitgefühl, Kreativität und Verbindung. Viele Kriyas zielen darauf ab, dieses Chakra zu öffnen.
Pranayama
Sanskrit · Atemübung
„Prana" bedeutet Lebensenergie, „Yama" Kontrolle oder Ausdehnung. Pranayama bezeichnet gezielte Atemtechniken, die das Nervensystem regulieren, die Lungen stärken und den Energiefluss im Körper lenken. Grundbaustein jeder Kundalini-Praxis.
Feueratem (Breath of Fire)
Kundalini Yoga · Atemtechnik
Schnelle, gleichmäßige Atemstöße durch die Nase – Einatem und Ausatem gleich lang. Der Bauch pumpt aktiv. Feueratem reinigt das Blut, weckt die Energie, stärkt das Nervensystem und löst emotionale Blockaden. Nicht geeignet in der Schwangerschaft.
Kriya
Sanskrit · Übungssequenz
Eine vollständige Abfolge von Körperhaltungen, Atemübungen und Mantras, die als Einheit wirken. Jede Kriya hat eine spezifische Wirkung – etwa für das Nervensystem, die Organe oder emotionale Themen wie Angst oder Kreativität.
Mudra
Sanskrit · Handgeste
Eine symbolische Haltung der Hände oder des Körpers. Mudras lenken die Energieströme (Prana) im Körper. Bekannte Mudras im Kundalini Yoga: Gyan Mudra (Weisheit), Anjali Mudra (Dankbarkeit), Shuni Mudra (Geduld).
Shavasana
Sanskrit · Entspannungshaltung
„Totenhaltung" – flach auf dem Rücken liegend, Arme locker neben dem Körper, Handflächen nach oben. In dieser Haltung integriert das Nervensystem alle Eindrücke der Praxis. Oft als wichtigste Übung der ganzen Stunde bezeichnet.
Chakra
Sanskrit · Energiezentrum
„Rad" oder „Kreis". Im Yoga bezeichnet es eines der sieben Hauptenergiezentren entlang der Wirbelsäule – vom Wurzelchakra (Muladhara) bis zum Kronenchakra (Sahasrara). Kundalini-Energie steigt durch diese Zentren auf.
Kundalini
Sanskrit · Lebensenergie
„Die Gewickelte" – eine schlafende Energie, die bildlich am unteren Ende der Wirbelsäule (Wurzelchakra) ruht. Kundalini Yoga weckt diese Energie durch Kriyas, Atemübungen und Mantras, damit sie die Wirbelsäule aufsteigen und das Bewusstsein erweitern kann.
Prana
Sanskrit · Lebensatem
Die universelle Lebensenergie, die in allem vorhanden ist. Im menschlichen Körper fließt Prana durch feinstoffliche Kanäle (Nadis). Pranayama-Übungen stärken und lenken diese Energie. Ein gut gefülltes Pranafeld zeigt sich in Vitalität, Klarheit und Kreativität.
Drittes Auge (Ajna)
Sanskrit · 6. Chakra
Das Stirnchakra, Sitz der Intuition und inneren Wahrnehmung. Im Kundalini Yoga richtet man den inneren Blick oft auf diesen Punkt – den Raum zwischen den Augenbrauen. Dies fördert Fokus, Klarheit und die Verbindung zum höheren Selbst.
Ego Eradicator
Kundalini Yoga · Übung
Eine klassische Kundalini-Übung: Arme in 60°-Winkel gehoben, Daumen nach oben, Feueratem. Sie öffnet die Lungen vollständig, stärkt das Nervensystem und hilft, einschränkende Denkmuster des Egos aufzulösen – ein Schlüssel für kreatives Denken und innere Freiheit.
Stille Meditation – 5 Elemente: Äther – Kundalini Yoga Tribe