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Stille Meditation – In Die Verankert

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Stille Meditation – In Die Verankert

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Videoinhalt

Ankommen & Einstimmung Diese 8-minütige Stille Meditation lädt dich ein, tief in die Erde zu sinken – in das Gefühl von Halt, Sicherheit und Verankerung. Oft leben wir sehr im Kopf, in Gedanken, in Plänen. Diese Praxis bringt uns zurück in den Körper, in das Becken, in die Wurzel. Setze dich aufrecht, spüre dein Sitzfleisch auf der Unterlage. Erlaube dir, schwerer zu werden mit jedem Ausatmen.

Erdung durch Atemwahrnehmung Bringe die Aufmerksamkeit zum Atem im Bauch. Nicht steuern – nur beobachten. Wie hebt und senkt sich der Bauch? Wie fühlt sich der Kontakt zur Erde an? Mit jeder Einatmung nimmst du Energie auf, mit jeder Ausatmung gibst du alles ab, was du nicht brauchst. Spüre die Schwere des Beckens, die Wärme der Erde unter dir. Du wirst getragen.

Wurzelchakra – Muladhara Lenke die Aufmerksamkeit zum Muladhara, dem Wurzelchakra, am Grund der Wirbelsäule. Hier sitzt das Ur-Vertrauen – das Urvertrauen ins Leben, die Sicherheit des Seins. Stelle dir vor, von hier aus wachsen Wurzeln tief in die Erde – durch den Boden, durch Stein und Erde, bis zum Erdmittelpunkt. Du bist verwurzelt. Nichts kann dich aus der Mitte werfen.

Stille im Zentrum Verweile in dieser geerdeteren Stille. Wenn Gedanken auftauchen, lasse sie gehen – ohne Kampf, ohne Bewertung. Kehre immer wieder zum Gefühl der Schwere zurück, zum Atem im Bauch, zur Wärme der Erde. Du bist hier. Du bist sicher. Du bist verankert.

Abschluss Atme tief ein, strecke die Arme nach oben, dann lass sie beim Ausatmen sinken. Reibe die Handflächen aneinander und spüre die Energie. Sat Nam.

Mantras

Mantras in diesem Video

Begriffe

Kundalini Glossar

Sat Nam
Sanskrit · Urmantra
„Ich bin Wahrheit." Das Grundmantra des Kundalini Yoga. Sat steht für Wahrheit, Nam für Identität. Es wird beim Ein- und Ausatmen still wiederholt und verankert das Bewusstsein im gegenwärtigen Moment.
Anahata
Sanskrit · 4. Chakra
Das Herzchakra – Energiezentrum in der Mitte der Brust. Anahata bedeutet „unberührt" oder „unverletzt". Es ist das Zentrum von Liebe, Mitgefühl, Kreativität und Verbindung. Viele Kriyas zielen darauf ab, dieses Chakra zu öffnen.
Pranayama
Sanskrit · Atemübung
„Prana" bedeutet Lebensenergie, „Yama" Kontrolle oder Ausdehnung. Pranayama bezeichnet gezielte Atemtechniken, die das Nervensystem regulieren, die Lungen stärken und den Energiefluss im Körper lenken. Grundbaustein jeder Kundalini-Praxis.
Feueratem (Breath of Fire)
Kundalini Yoga · Atemtechnik
Schnelle, gleichmäßige Atemstöße durch die Nase – Einatem und Ausatem gleich lang. Der Bauch pumpt aktiv. Feueratem reinigt das Blut, weckt die Energie, stärkt das Nervensystem und löst emotionale Blockaden. Nicht geeignet in der Schwangerschaft.
Kriya
Sanskrit · Übungssequenz
Eine vollständige Abfolge von Körperhaltungen, Atemübungen und Mantras, die als Einheit wirken. Jede Kriya hat eine spezifische Wirkung – etwa für das Nervensystem, die Organe oder emotionale Themen wie Angst oder Kreativität.
Mudra
Sanskrit · Handgeste
Eine symbolische Haltung der Hände oder des Körpers. Mudras lenken die Energieströme (Prana) im Körper. Bekannte Mudras im Kundalini Yoga: Gyan Mudra (Weisheit), Anjali Mudra (Dankbarkeit), Shuni Mudra (Geduld).
Shavasana
Sanskrit · Entspannungshaltung
„Totenhaltung" – flach auf dem Rücken liegend, Arme locker neben dem Körper, Handflächen nach oben. In dieser Haltung integriert das Nervensystem alle Eindrücke der Praxis. Oft als wichtigste Übung der ganzen Stunde bezeichnet.
Chakra
Sanskrit · Energiezentrum
„Rad" oder „Kreis". Im Yoga bezeichnet es eines der sieben Hauptenergiezentren entlang der Wirbelsäule – vom Wurzelchakra (Muladhara) bis zum Kronenchakra (Sahasrara). Kundalini-Energie steigt durch diese Zentren auf.
Kundalini
Sanskrit · Lebensenergie
„Die Gewickelte" – eine schlafende Energie, die bildlich am unteren Ende der Wirbelsäule (Wurzelchakra) ruht. Kundalini Yoga weckt diese Energie durch Kriyas, Atemübungen und Mantras, damit sie die Wirbelsäule aufsteigen und das Bewusstsein erweitern kann.
Prana
Sanskrit · Lebensatem
Die universelle Lebensenergie, die in allem vorhanden ist. Im menschlichen Körper fließt Prana durch feinstoffliche Kanäle (Nadis). Pranayama-Übungen stärken und lenken diese Energie. Ein gut gefülltes Pranafeld zeigt sich in Vitalität, Klarheit und Kreativität.
Drittes Auge (Ajna)
Sanskrit · 6. Chakra
Das Stirnchakra, Sitz der Intuition und inneren Wahrnehmung. Im Kundalini Yoga richtet man den inneren Blick oft auf diesen Punkt – den Raum zwischen den Augenbrauen. Dies fördert Fokus, Klarheit und die Verbindung zum höheren Selbst.
Ego Eradicator
Kundalini Yoga · Übung
Eine klassische Kundalini-Übung: Arme in 60°-Winkel gehoben, Daumen nach oben, Feueratem. Sie öffnet die Lungen vollständig, stärkt das Nervensystem und hilft, einschränkende Denkmuster des Egos aufzulösen – ein Schlüssel für kreatives Denken und innere Freiheit.